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Unsere Idee braucht Unterstützer*innen!

Seit wir im Januar 2018 den “Zuschlag” im Konzeptvergabeverfahren bekommen haben, passiert viel! Beim Plenum jede Woche Montag sowie unregelmäßigen gemeinsamen Workshops besprechen wir bauliche und soziale Themen und treffen im Konsens Entscheidungen über das weitere Vorgehen.

Für die Umsetzung unserer Ideen brauchen wir noch Unterstützung in Form von Direktkrediten. Das heißt, ihr legt euer Geld bei uns an, damit wir die Klinge10 fernab von Immobilienspekulation und explodierenden Mieten als Ort zum Leben und Arbeiten bauen können. Wenn ihr uns unterstützen wollt, nehmt gern Kontakt mit uns auf.

Solidarität in Zeiten von Corona – und danach!

Wir sind derzeit umgeben von Aufrufen zum solidarischen Miteinander. Sei es im Kleinen in Bezug auf Nachbarschaftshilfen oder im Großen in Bezug auf Vergemeinschaftung von Schulden. Vielen Menschen ist die Coronakrise Anlass, Gesellschaft und insbesondere Wirtschaft neu zu denken. Wir finden: zu Recht!

Uns ist der Wert solidarischer Strukturen nicht erst seit März dieses Jahres bekannt. Seit Beginn unseres Neubauprojekts begleitet uns die Frage, wie wir eine Hausgemeinschaft erschaffen, die Solidarität (vor-)lebt. Das konsequente Ausloten und Verhandeln dieser Frage ist unsere gemeinsame Richtschnur und zentrales Element unseres Selbstverständnis:

„Wir wollen gemeinschaftlich und solidarisch zusammen wohnen und leben. Nicht neben- oder gegeneinander, sondern miteinander. Solidarität soll unsere Antwort auf Vereinzelung, Konkurrenz, Unterdrückung und Diskriminierung sein.
Konzepte und Verhaltensweisen, die im Mainstream der Gesellschaft als gegeben angenommen werden, sind für uns nicht selbstverständlich, sondern hinterfragbar. Das Hausprojekt soll den Raum schaffen, alternative Wege des Zusammenlebens zu erforschen und unsere geeigneten Umgangsweisen mit den Bedürfnissen der Bewohner*innen der Klingenstraße 10 zu finden.“

Damit wir umsetzen können, was wir uns vorstellen, danken wir allen, die uns auf dem Weg dahin bereits Direktkredite gegeben haben.

Doch wir brauchen auch weiterhin Unterstützung! Für den Bau der Klinge10 benötigen wir knapp 320.000 Euro für den Eigenanteil bei der Bank. Unterstützen kannst du uns, indem du uns einen Direktkredit (ab 500 Euro) zur Verfügung stellst.

Lasst uns gemeinsam die Zukunft vorwegnehmen – sozial, solidarisch, nachhaltig – damit Solidarität nicht nur zu Zeiten von Corona gelebt wird!

Bleibt gesund!
Eure Klinge10

Leipziger Aufruf zum Housing Action Day am 28.03.2020

*Leipziger Aufruf zum Housing Action Day am 28.03.2020*

von Leipzig für Alle: Aktionsbündnis Wohnen

Unsere Wohnungen werden teuer saniert oder modernisiert und wir erhalten Mieterhöhungen. Meist zahlen wir jedoch ohne ersichtlichen Grund immer mehr von unserem Einkommen für die Miete. Mit Kündigungen und Eigenbedarfsklagen werden wir aus unseren Wohnungen gedrängt. Anstatt dringend benötigter bezahlbarer Wohnraum entstehen in unseren Städten Büros, Hotels und Luxus-Apartments. Wir werden aus unseren Wohnungen aus unseren Vierteln gerissen, einige von uns gewaltsam zwangsgeräumt und auf die Straße gesetzt. Die Wohnungslosen unter uns sind gezwungen unter unwürdigen Bedingungen zu leben.

*Wir widersetzen uns dem Profithandel mit unseren Mieten! Solidarisch vereint stoppen wir den Ausverkauf unserer Städte!*

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Klinge10 bei der Mitgliederversammlung des Mietshäuser Syndikats in Berlin

Am Samstag, den 18. Januar, machten sich drei Menschen der Klinge10 in den frühen Morgenstunden zur Mitgliederversammlung des Mietshäuser Syndikats auf, welche diesmal in Berlin in der Freien Waldorfschule in Kreuzberg stattfand. Neben vielen bereits bekannten Menschen und Projekten, die wir dort trafen, konnten auch viele weitere Kontakte geknüpft werden, um unsere Idee des ersten MHS-Neubaus in Leipzig weiter publik zu machen.

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Flohmarkt am 30.11. auf der Klinge10 – Kommt vorbei, macht mit…

Verbimmeln, Quatschen, Geld los werden

Liebe Leute!

Wir laden am Samstag, den 30.11., 14 bis 17 Uhr zu Flohmarkt, Feuer und Punsch auf unser (noch) leeres Grundstück Ecke Klingenstraße/Markranstädter Straße in Plagwitz ein. Falls ihr selbst Seite an Seite mit uns alte Besitztümer aktiv los werden wollt, die zu schöń und/oder praktisch zum Wegwerfen sind, mailt uns euren Namen, Kontaktdaten und Verkaufsmenge bis zum 28.11.2019.
Es wird an diesem Tag auch einen Info-Stand geben, an dem wir über unser Neubauprojekt informieren. Eine gute Gelegenheit also, vorbei zu kommen und mit uns zu reden, falls du die Klinge10 mit einem Direktkredit unterstützen willst. Kommt selbst und bringt Freund*innen und Familie mit.
Wir warten mit dampfenden Getränken auf Euch!
Eure Klinge10

Kennenlerntreffen auf der Klinge10

„Unser Haus ist noch nicht voll! 200 m² gilt es noch zu vergeben.“

Diese Erkenntnis führte dazu, dass wir im August einen erneuten Aufruf nach Mitstreiter*innen veröffentlichten. Die Resonanz war bewegend! Menschen aus total unterschiedlichen Kontexten suchten das noch (!) brach liegende Grundstück auf, um mit Blick auf Grundrisse und 3D-Entwurf des Hauses mit uns ins Gespräch zu kommen.

Auch wenn noch ungewiss ist, ob und mit wem weitere Wege beschritten werden, war es für uns ein wichtiger, erfüllender Tag mit so vielen Menschen…

Stadtteilfest Leipzig-Lindenau

Ein Hausprojekt zu sein, heißt für uns auch, uns an nachbarschaftlichen Begegnungen zu beteiligen. So sind wir dem Aufruf des Stadtteilfestes am Lindenauer Markt gefolgt und haben uns einen schönen, sonnigen Samstag Nachmittag den neugierigen Fragen unserer zukünftigen Nachbar*innen gestellt. Das große Interesse hat uns sehr gefreut und ist eine wichtige Motivation.

Vielen Dank auch für die tolle Orga, liebes Team des Stadtteilfestes Lindenau!

Workshop “Wie wollen wir wohnen?”

Am vergangenen Samstag trafen wir zum zweiten Mal dieses Jahr zu einem Workshop außerhalb des Plenums, wie gewohnt in den Räumen der ganzen Bäckerei, einem selbstorganisierten Raum im Leipziger Westen.

Entschieden wurde unter anderem, wie das Dachgeschoss gestaltet werden soll. Dank des tollen 3D-Entwurfs unseres Architekten Dirk war das um so leichter! Im Prozess ließen wir uns von der kompetenten Moderation durch Jule begleiten. Es waren intensive, wichtige Stunden und immerhin am Ende mit einiger Klarheit darüber, wie es zukünftig um Dach, Keller und Abstellflächen bestellt sein soll.

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